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R-Type
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Das Spiel
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Die Schlacht beginnt in einem anderen, mehrdimensionalen Raum, der vom Bsen verborgen gehalten wird. In diesem Reich regiert das riesige Bse. Dort leben einige recht schauerliche, gefhrliche Wesen, die das Reich beschtzen. Um den Feind zu besiegen, schickt die Menschheit das Kampfflugzeug R-9 in die Schlacht. Soviel zur Handlung. Das Reich des Bsen ist in acht verschiedene Welten eingeteilt, die es zu erobern gilt. Jede Welt (Level) wird mit einem mehr oder weniger blen Schlumonster abgeschlossen. Die hauptschliche Waffe des Spielers ist die Strahlkanone.

Wenn man den Feuerknopf lnger drckt, steigt die Energie des Strahls an. Whrend des Spiels lassen sich eine ganze Reihe von Zusatzwaffen erwerben, die man auch in die nchsten Level mitnehmen kann. Einzelne Waffen werden einem oft im richtigen Augenblick angeboten. Man sollte jede Waffe akzeptieren, denn die darauf folgenden Schwierigkeiten lassen sich oft nur mit der aktuellen Zusatzwaffe lsen. Wenn man seine Waffen verliert, wird die Sache unmglich, und es ist oft besser, von vorn zu beginnen. Man sollte sich nicht von den Monstern entmutigen lassen, sptere Level sind nicht automatisch schwerer. Noch ein Tip: Wenn ihr tatschlich R-Type durchspielen wollt, fangt mglichst freitags an, dann seid ihr wahrscheinlich am Sonntag abend fertig  fix und fertig.

 
Nichts fr lasche Typen: Ballern, was das Zeug hlt
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Sieben Welten und sieben Endmonster, die einem das Leben schwermachen  das ist R-Type. Nur die Besten knnen die Herausforderung bestehen. Gehren Sie dazu?

Es fing damit an, da ein Freund sich R-Type ber einen Versandhandel kaufte und es mir auslieh, als er in Urlaub fuhr. Es lie mich nicht mehr los, ich spielte es trotz des schwlen Sptjuniklimas zwei Wochen lang mehrere Stunden tglich.

Als erstes wird das recht gelungene Titelbild geladen, das eine Mischung aus Dinosaurier und Nessie zeigt. Nach einem Druck auf die <SPACE>-Taste verschwindet es, das Eingangsmen und die Highscore-Tabelle werden nachgeladen. Der Bildschirm meldet zweifarbig Ready. Ein Druck auf den Feuerknopf, und ich sehe meinen blauen Fighter, der der Form eines herabstoenden Raubvogels nachempfunden ist. Beim Druck auf den Feuerknopf sendet er kurze Laserimpulse aus. Fr die kleinen, roten Fighter, die jetzt oben rechts auftauchen, wird diese Waffe nicht gebraucht, fr sie reicht je ein einziger Schu. Am besten hlt man sich uerst links, um sich auf neue, von rechts kommende Gegner besser einstellen zu knnen. Diese lassen nicht lange auf sich warten, sondern entern von rechts unten den Bildschirm. Sie sehen aus wie Kfer, aber keine natrlichen, sondern es scheinen biomechanische Wesen zu sein  wie der berwiegende Teil meiner Gegner.

Nachdem ich sie grndlich beschossen habe (ich bin ohnehin kein Kferfreund, aber biomechanische Mistkfer, das ist zuviel), warten schon die nchsten Gegner auf mich, die bereits bekannten roten Fighter. Diesmal treten sie aber zahlreicher auf (Tip: Dauerfeuer benutzen und immer in Bewegung bleiben, sie schieen auch diagonal). Zwischen ihnen entdecke ich ein graues, rundes Gebilde, das bei Beschu aufplatzt und einen blauen Kristall freigibt. Beim Weiterfliegen berhre ich ihn, und ein kleiner kugelfrmiger Satellit kommt von links ins Bild. Als er mich berholt hat, rufe ich ihn per <SPACE>-Taste zu mir. Er hat die Aufgabe, meine Vorderseite zu decken, denn einen Zusammenprall mit ihm berlebt keiner meiner Gegner, auerdem fngt er feindlichen Beschu jeder Art ab. Dies ist auch ntig, denn der Roboter, der jetzt auf dem Boden auftaucht, feuert, als wrde er dafr bezahlt.

Da ich durch den Satelliten gedeckt bin, hat er meinem Beschu nicht viel entgegenzusetzen. Nebenbei zerstre ich noch einen kleinen blauen Raketenwerfer, bevor ich wieder hinaufsteige in den Wust roter Fighter, der sich dort angesammelt hat. Nachdem ich auch dies berstanden habe (das Dauerfeuer sollte man nicht mehr abschalten, es lohnt sich nicht), fliege ich auf einen Engpa zu, hinter dem eine Art Kammer ist, in der sich graue, eckige Wesen aufhalten, die sich nur langsam bewegen, aber schnell genug schieen, um mir den Durchla zu verwehren. Ich kopple also mit <SPACE> meinen Satelliten ab, welcher auch stante pede die Kammer entert und dort aufrumt. Nun pfeife ich ihn zurck  ebenfalls mit <SPACE>  und kann die Kammer gefahrlos durchfliegen. Ich bekomme ein weiteres Extra. Als ich es abgeschossen und berhrt habe, verwandelt sich mein Satellit in eine rotierende Kugel mit zwei Geschtzrohren.


Level 1
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Ich kann nun zustzlich kleinere Laserimpulse im 45-Grad-Winkel aussenden, die von Boden und Decke reflektiert werden. Ich finde auch sofort Verwendung fr sie, denn ich gelange an eine zweite, kugelfrmige Kammer, die von acht Geschtzen verteidigt wird. Die Kanonen schieen sich sofort ein, so da ich den Satelliten besser bei mir lasse. Ich fliege also in die Kammer hinein, schiee die in der oberen Hlfte postierten Kanonen ab und fliege sofort wieder am anderen Ende hinaus und befinde mich am rechten Bildrand, konzentriere mich auf eventuell auftauchende Gegner  und explodiere pltzlich. Wieder dort angekommen, wird der Grund schnell sichtbar. Die vier brigen Kanonen der rechten Kammer haben beschlossen, ihre Kollegen zu rchen und haben mir hinterher geschossen.

Beim nchsten Mal begebe ich mich in den toten Winkel. Dort wandere ich synchron zum Bildschirmscrolling  das brigens sehr weich und ruckfrei gelungen ist  wieder nach links. Als nchstes erwarten mich vier kleine Bodenkanonen, die feuern, als htten sie ein komplettes Nato-Munitionsdepot gefrhstckt. Nachdem ich sie fachgerecht verschrottet habe, bekomme ich ein weiteres Extra, ein rotes diesmal. Mit ihm sendet mein Satellit nun ein spiralfrmiges, weies Energiefeld aus, das sogar noch etwas grer ist als mein Fighter und der Satellit zusammen  genau die Keule, die ich brauche, denn nachdem ich zwei Wchter beseitigt habe, stehe ich vor dem Endgegner dieses Levels, einem biomechanischen Saurierzombie. Wie alle Saurier wird auch dieser eine schwache Stelle haben. So ist es denn auch: Wenn man ungefhr fnf Pixel berhalb des letzten Hgels, den man berflogen hat, fliegt, so hat man genau die richtige Position, um den Saurier dahin zu treffen, wo's am meisten weh tut  in den Bierbauch. Tatschlich, er wird schon nach wenigen Schssen atomisiert. Yeah! Level 2 wird nachgeladen, auerdem gibt's einen Bonusfighter, und der Satellit mit kompletter Bewaffnung wird in den nchsten Level bernommen.

 
Level 2
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Dort erwartet mich ein Hhlenszenario. Aus dem Boden und von der Decke kommen krebshnliche Geschpfe, die meinem von Level 1 bernommenen energiefeldverbreitenden Satelliten nichts entgegenzusetzen haben. Es sei denn, sie fallen einem in den Rcken. Mist! Ich habe natrlich nicht daran gedacht, da der Trick mit dem toten Winkel auch umgekehrt funktionieren knnte. Ich beginne den Level also noch einmal und suche nach einem Punkt, an dem sie mich nicht berhren knnen, denn meine Extras bin ich auch los. Dieser Punkt ist recht schnell gefunden. Ich stelle mich einfach in die Ecke links oben, dort ziehen einige Krebse zwar nahe vorbei, aber sie berhren mich nicht, so da ich sie mit einem Full-Power-Beam problemlos vom Bildschirm putzen kann. Was als nchstes auftaucht, lt mich vermuten, da dieser Level anscheinend unter Wasser spielt: Es kommt eine Horde wildgewordener Kaulquappen auf mich zu, die zwar nicht schieen, aber ziemlich schnell sind. Allerdings stellen auch sie kein ernsthaftes Problem dar.

Nach dieser Begegnung kann ich mir wieder einige Extras fangen (das erste Extra, das man bekommt, ist  bis auf eine Ausnahme in einem spteren Level  immer der Satellit). Wieder kommen einige Krebse, wieder beziehe ich meinen Posten oben links, als sich die Krebse verflchtigen und einer Seeschlange Platz machen, die aus einem Kopf, einigen kugelfrmigen Segmenten und einem Schwanzteil besteht. Ich schiee einige Segmente heraus, was sie jedoch nicht im geringsten strt. Nachdem noch zwei ihrer Artgenossen kurz vorbeigekommen sind, kndigt mir eine bereits bekannte Tonfolge an, da ich nun den Endgegner dieses Levels kennenlernen werde. Ich nehme noch ein Extra, das mir erlaubt, diagonal zu schieen; ich werde es brauchen. Der Endgegner ist ein sehr schn gezeichnetes Herz, in dem die bereits bekannten Seeschlangen ein und aus schwimmen, wobei sich eine Art Auge am oberen Teil ffnet, das man mehrmals treffen mu. Ich nehme mir also vor, ein wenig zur Arterienverkalkung beizutragen, ziehe los und fliege fast in eine Schlange, die sich gerade in der Lungenarterie breitmachen will. Also lasse ich sie ziehen, wandere immer von links unten nach rechts unten, wobei ich jedesmal einen Schu auf das Auge abgebe, und irgendwann ist es soweit  Herzinfarkt! Level 3, fang an zu beten!


Level 3
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Dort angekommen, erwartet mich tiefdunkelschwarze Leere und ein Laserhagel, gegen den mich mein Satellit schtzt. Er stammt aus einem gigantischen Raumschiff, dessen Oberflche mit Kanonen aller mglichen und unmglichen Formen und Arten bebaut ist. Sie sind recht hartnckig und lassen sich nur durch mehrere Treffer zerstren, was nicht ganz einfach ist, da das gesamte Raumschiff sich langsam, aber stetig bewegt. Man mu aufpassen, nicht in einer Nische stehenzubleiben, wo man buchstblich zerquetscht wird. Immer an einer sicheren Stelle bleiben und die Scrollbewegungen mitfliegen ist das einzig brauchbare Mittel. Wenn man es einmal raus hat, ist es recht einfach, und man kann sich auf den Abschu der berall postierten Kanonen konzentrieren. Ich bleibe auf der Unterseite des Schiffes, das ber mir langsam nach links scrollt.

Aus dem vorigen Level besitze ich noch ein Extra, mit dem ich kleine, gelbe Feuerkgelchen verschiee, die sich an den Konturen des Raumschiffes entlangschleichen und in Nischen versteckte Geschtze zerstren, die ansonsten recht lstig werden knnen. Im Moment ist es ruhig, keine Angriffe irgendwelcher Art, aber es fngt an, eng zu werden, denn das Raumschiff scrollt nach unten, als sich pltzlich ein gut getarntes Beiboot lst und mich berwalzt. Da biste platt. Wieder am Anfang des Levels angekommen, mu ich dem Beschu ausweichen, da ich den Satelliten nicht mehr besitze, was sich aber recht bald ndert. In Form der bekannten Extras bekomme ich alle bentigten Waffen. Wieder am Beiboot angekommen, ziehe ich meinen Fighter nach oben in eine Nische, das Beiboot fliegt unter mir hindurch. Na also. Das Schiff scrollt wieder nach oben, es werden vier Dsen sichtbar, die es oben halten. Ich erhalte das Extra, mit dem ich die schon erwhnte spiralfrmige Energiekeule verschicken kann. Die Dsen arbeiten pltzlich nicht mehr, das Schiff sinkt ab.

Ich bleibe links, denn ich wei nicht, ob ich es noch schaffe, unter den nun kalten Dsen hindurch nach rechts zu fliegen. Die Unterseite des Schiffes kommt bedrohlich nahe, mir bleibt gerade noch genug Platz, um nicht mit einer der Wnde zu kollidieren. Als es sich wieder aufwrts bewegt (komisch  die Dsen sind noch immer abgeschaltet), fliege ich nach rechts in einen Schwarm roter Fighter, die aber kein Problem darstellen. Nun wird die Rckseite des Schiffes sichtbar, sie beherbergt vier Kanonen, die in mehrere Richtungen feuern knnen. Ich versuche, mich durch ihr Feuer hindurchzuschleichen (mein Satellit kann mich nicht schtzen, er befindet sich vor der Nase meines Fighters, whrend das Heck attackiert wird). Ich fange mir einen Abschu ein und beginne wieder von vorne, mit dem grausigen Gedanken, da ich soeben meinen letzten Fighter fliege. Wieder hinten angekommen, kopple ich den Satelliten ab, berhole ihn und kopple ihn am Heck wieder an.

Die Kanonen knnen mir nun nichts mehr anhaben. Oben zerstre ich noch drei kleinere Kanonen, bevor ich den Satelliten wieder lse, berhole und vorne wieder ankopple. Nun gilt es noch, den Motor zu zerstren, der sich in der Mitte des Schiffes befindet. Um ihn zu erreichen, mu man sich in eine kleine Nische direkt vor ihm zwngen. Dann serviert man ihm 15 Sekunden Dauerfeuer, und schon bleibt er mit einem ausgewachsenen Kolbenfresser auf der Strecke. Auf geht's in Richtung Level 4.

 
Level 4
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Hier werde ich sofort freudig begrt, und zwar von den kleinen roten Fightern. Neu ist jedoch, da sie eine Spur grner Kgelchen hinter sich herziehen, die man tunlichst umfliegen oder abschieen sollte (Tip: Ein schwacher Beam gengt, um mit einem Schu eine ganze Reihe verschwinden zu lassen). Ich bin vollauf damit beschftigt, mir einen Weg zu bahnen, denn mein Satellit kann die Kgelchen nicht zerstren, sondern er berfliegt sie einfach. So gerate ich ins Kreuzfeuer einiger Raketenwerfer, die vom Boden her feuern  und treffen. Gut, da ich am Anfang einen Bonusfighter bekommen habe, es ist mein letzter. Diesmal spiele ich Tiefflieger, zerlege alles, was sich am Boden bewegt, und steige dann wieder auf, wobei ich tierisch aufpassen mu, denn die roten Fighter kommen nicht nur von vorne, sondern auch von oben und unten. Also positioniere ich mich uerst links in der Bildschirmmitte.

Ein schwerwiegender Fehler, wie sich herausstellen wird, denn ein kurzes Stck weiter werde ich von hinten gerammt (htte ich mir eigentlich denken knnen) und werde prompt aufgefordert, mir Level 1 noch mal anzuschauen. Als sich drauen die Dmmerung ankndigt, bin ich wieder am Anfang von Level 4 und berlege, wie's besser geht. Es gibt keinen toten Winkel, in dem man vor seinen Gegnern sicher ist. Es gibt nur eine Mglichkeit: Durchballern. Also kopple ich den Satelliten hinten an, um gegen Angriffe aus dem Hinterhalt gefeit zu sein, und habe tatschlich Erfolg, denn bald sehe ich vor mir, da der gesamte Bildschirm mit diesen Kgelchen gefllt ist. Ich bleibe uerst links und mache reichlich Gebrauch von der Beam-Funktion. Das Ende dieser grnen Masse ist bereits in Sicht, als ich ein weiteres Extra erhalte: Einen zweiten, blauen Satelliten, der sich ber meinem Fighter niederlt, sich von dort aber nicht abkoppeln lt.

Auerdem erhalte ich das Extra, mit dem ich diagonal schieen kann. Endlich komme ich wieder ins Freie, werde von einigen Fightern attackiert und kurz darauf dem Endgegner gegenbergestellt. Der Endgegner ist eine recht gro geratene Maschine, die sich dreiteilt. Ich postiere mich am unteren Bildrand und beschiee die drei Teile, die fast nur nach links schieen. Allerdings kann ich den drei Maschinen nichts anhaben, solange sie sich am Bildschirmrand aufhalten. Da ich richtig liege, merke ich daran, da es im Inneren der Maschinen kurz aufblitzt. Ein wenig Geduld ist allerdings erforderlich, auerdem ist es wichtig, da man sich nur unterhalb der drei Teile aufhlt. Irgendwann geben sie klein bei und explodieren. Der Weg ist frei.


Level 5
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Wieder lande ich in einer Art Hhle, wo ich auf der Stelle von geballter Biomechanik in Form angriffslustiger Kfer bearbeitet werde. Immer schn links bleiben, auch auf die Gefahr hin, da was von hinten kommt, und immer in Bewegung bleiben, sonst hat man trotz Satellit keine Chance. Nachdem sich die Kfer endlich verdnnisiert haben, bernehmen raupenhnliche Wesen das Geschehen. Am besten wandert man direkt neben ihrem Kopf, um dann schnell abzudrehen. So entgeht man ihrem Beschu am sichersten. Nach den Raupen schauen die Kfer noch einmal kurz vorbei, ihnen folgt eine Horde schneller, blauer Fighter, die berall gleichzeitig sind, aber zum Glck nur geradeaus schieen, so da man sich leicht einen Weg durch sie bahnen kann.

Ihnen folgen wieder Raupen und Kfer, was dann kommt, schlgt dem Fa allerdings den Boden in die Krone: Fighter, ungefhr viermal so gro wie meiner, an der Vorderseite gespickt mit Geschtzrohren, lassen einen Laserhagel auf mich niederprasseln, da es nur so rauscht. Aber auch sie stellen keine ernsthafte Gefahr dar, denn gegen meinen Satelliten sind auch sie machtlos. Nachdem ich sie berwunden habe, kndigt sich auch schon der nchste Endgegner an. Er besteht aus grnen, ineinanderschleimenden Kugeln, die sich zu einer Masse zusammengeballt haben. Diese Masse schleimt jetzt mit zuckenden Bewegungen ber den gesamten Bildschirm, in der Hoffnung, mich irgendwo an die Wand drcken zu knnen. Man berwindet sie folgendermaen: Der Satellit wird abgekoppelt und fliegt ballernd ber den Bildschirm, whrend ich meinen Fighter, so weit es geht, in die linke obere Ecke quetsche (Vorsicht, nicht zu weit, sonst zerschellt er an der Wand). Dies ist die einzige Ecke, in der ich nichts zu befrchten habe. Der Satellit beschiet nun den Endgegner, es kann allerdings einige Minuten dauern, bis er ihn endgltig zur Strecke gebracht hat. Die Bahn ist frei fr Level 6.


Level 6
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In Level 6 finde ich Rhren, die Gnge bilden, und Unmengen grne Fighter, die diese bevlkern. Da sie auch von hinten kommen, empfiehlt es sich, den Satelliten hinten anzukoppeln. Auch sollte man immer direkt auf einer der Rhren fliegen, da dies Treffer von unten verhindert. Weiter hinten stehen dann drei Rhren senkrecht. Um dorthin zu gelangen, mu man einfach nur schnell sein, es gibt dort keinen Trick. Dies ist aber auch die einzige Stelle in diesem Level, wo's richtig eng wird, danach kommt man recht schnell zum Endgegner durch, der eigentlich gar keiner ist.

Es gibt nmlich keinen richtigen Endgegner, sondern das Scrolling stoppt, der Bildschirm bleibt, wie er ist, und herein kommen zirka 50 Fighter (keine Gewhr fr diese Zahl, sie ist geschtzt). Ich suche nach einer Stelle, an der ich sicher bin, denn ich bin sicher, da es eine solche gibt. Man stelle sich etwas unterhalb der Mitte des rechten Quadrats so auf, da der Satellit hinten ist, dann zerschellen alle Gegner am Satelliten (es ist wichtig, da dieser sich hinten befindet) oder fliegen vorbei. Irgendwann hrt der Ansturm auf, und man findet sich in Level 7, dem vorletzten Level, wieder.

 
Level 7
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In Level 7 kommt es nur auf schnelle Reaktion an, taktische Probleme stellen sich nicht. Man befindet sich in einer Hhle, deren Boden und Decke manchmal Vorsprnge aufweisen, und wird von biomechanischen Kfern angegriffen. Auch hier sollte man den Satelliten hinten ankoppeln, falls einige der Kfer einem in den Rcken fallen sollten. Das war eigentlich schon alles, aber es ist nicht leicht, den Kfern auszuweichen. Wie gesagt: Wer schnell ist, drfte keine groen Probleme haben und wird schnell mit dem Endgegner konfrontiert werden, der  man fat es nicht  eine Mllkippe ist.

Von der Decke fllt der Schrott des Bydo-Imperiums, das ich eigentlich vernichten soll. Im letzten Drittel dieses Levels konnte ich den schon erwhnten zweiten Satelliten bekommen. Er ist unerllich, da er den Mll abhalten mu, der von oben auf den Fighter fllt. Ich bleibe ganz links in einer Nische, die einer anderen Nische auf der rechten Seite gegenberliegt. Von Zeit zu Zeit steckt eine Art Saurier-Mutation seinen skelettierten Schdel herein, den ich ihm umgehend per Beam von der Wirbelsule puste. Irgendwann ist sein Vorrat an Ersatzschdeln zu Ende (es kann einige Minuten dauern), dann zerfllt er in seine Bestandteile und gibt den Weg in Level 8, die letzte Herausforderung, frei.


Level 8
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Level 8 erweist sich aber als einfacher, als ich dachte. Wieder lande ich in einer Hhle, ohne Vorsprnge diesmal. Ich werde von grnen, embryohnlichen Wesen bestrmt, denen man nur ausweichen mu, was nicht besonders schwierig ist. Sie rcken einem immer dichter auf die Pelle, aber es sind keine anderen Gegner in Sicht, auch nicht von hinten, und so komme ich ungestrt zum Endgegner. Der hat es allerdings in sich. Er besteht aus einem grnen, lebenden Ring mit einer Art Mund. In seinem Inneren sitzt eine Art Baby-Saurier, der anscheinend nichts Besseres zu tun hat, als mit Feuerbllen um sich zu werfen, und zwar immer dann, wenn sich der uere Ring ffnet. Ich nehme mir also vor, diese Geschosse von meinem Satelliten abfangen zu lassen und gleichzeitig durch die ffnung zu schieen.

Allerdings ist mein Gegner mit diesem Plan nicht ganz einverstanden, denn mein Satellit ist nicht in der Lage, den Beschu abzuwehren. Wer rechnet auch mit so was... Wieder dort angekommen, versuche ich es auf eine etwas unbequemere Methode: Da der kleine Saurier nicht immer schiet, wenn sich der Ring ffnet, sondern nur jedes zweite Mal, versuche ich also, immer dann zu feuern, wenn mein Gegner gerade Pause macht. Auf diese Weise dauert es recht lange, aber es funktioniert. Schlielich zerfetzt eine wunderschne Explosion auch diesen letzten Gegner. Endlich! Wer jetzt allerdings ein monumentales Schluszenario erwartet, wird enttuscht werden. Ich werde aufgefordert, Seite A einzulegen, kurz darauf dankt mir das Programm fr meinen mutigen Einsatz, die Zerstrung des Bydo-Imperiums und dafr, da ich das Spiel bis zum Ende durchgespielt habe.

In der Tat lt sich R-Type jedem empfehlen, der sich nach Katakis noch an diese Art Spiele herantraut. Die Programmierer haben R-Type auch alles mit auf den Weg gegeben, was ein gutes Shoot'em-Up-Spiel ausmacht: Die Grafik ist ansprechend, jeder Level hat seinen eigenen, gelungenen Sound, und wer ein wenig strategisch denkt, dem ist langer Spielspa sicher. Es sei denn, er verfllt vorher dem Wahnsinn.

 

(Longplay aus der 64'er 1/1991; Autor: Carlo Khnast) 